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Aktuelles
08.04.2010:Stadtwerke wechseln Hauswasserzähler
In Kürze wird mit dem turnusgemäßen Wechsel der Hauswasserzähler im Bereich der Stadtwerke Hessisch Oldendorf und des Wasserbeschaffungsverbandes Süntelwald begonnen. Es werden grundsätzlich alle Zähler gewechselt mit dem Eichjahr 2004 und älter.
Die Wasserversorger sind entsprechend dem Eichgesetz grundsätzlich verpflichtet alle 6 Jahre die Hauswasserzähler zu wechseln. Zu den Wasserkunden der Stadtwerke gehören alle Stadtteile Hessisch Oldendorfs mit Ausnahme von Heßlingen und Wahrendahl. Diese beiden Südweserdörfer haben eine eigene Wasserversorgung und führen den Wasserzählertausch auch selbst durch.
Das heisst, für das Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet sind es Lachem, Fuhlen, Friedrichsburg, Welsede und Großenwieden. Daneben werden noch einige Restzähler im gesamten Stadtgebiet getauscht.
Es werden allerdings nur die Hauptzähler ausgetauscht, also diejenigen Zähler auf deren Grundlage die Wasserabrechnung mit den Kunden erfolgt, denn nur diese Zähler sind Eigentum der Stadtwerke. Daneben gibt es noch Zweitzähler, Wohnungszähler, Zähler an Regenwassernutzungsanlagen usw., die im Eigentum der Kunden stehen und von diesen selbst gewechselt werden.
„Wir wechseln auch vereinzelt die Zähler, deren Eichfrist noch nicht abgelaufen ist. Das ist wirtschaftlicher als in den nächsten Jahren immer wieder wegen einer Handvoll Zähler in die Dörfer zu müssen“, begründet der Geschäftsführer der Stadtwerke, Georg Joschko.
Die Kunden können den Zählerwechsel unterstützen, indem sie den Bereich der Zählerstandorte frei räumen, so dass ein einfaches Arbeiten möglich ist.
Der Zählerwechsel, der übrigens für die Kunden kostenlos ist, wird durch die Firma Enermess durchgeführt, deren Mitarbeiter sich bei den Kunden legitimieren können.
„Die Mitarbeiter, die den Zählerwechsel durchführen, erhalten von den Stadtwerken Hessisch Oldendorf eine Legitimation mit der sie sich in Verbindung mit dem Personalausweis ausweisen können,“ ergänzt Regina Reinhardt, die den Zählerwechsel bei den Stadtwerken organisiert.
Alle Kunden erhalten vor dem Zählertausch eine Infokarte der Fa. Enermess zur Vorbereitung der Wechseltermine. Weiterhin wird eine aus dem Festnetz kostenlose telefonische Hotline eingerichtet, über die eventuelle Terminwünsche direkt abgesprochen werden können.
Natürlich steht auch Regina Reinhardt als Ansprechpartnerin bei den Stadtwerken Hessisch Oldendorf unter 05152/782130 für Rückfragen, Terminabsprachen und Probleme zur Verfügung.
Wichtig für die Kunden ist beim Zählertausch die Kontrolle des Zählerstandes, denn diesen bestätigt er mit seiner Unterschrift auf dem Wechselblatt. Spätere Reklamationen sind nicht möglich, da die Altzähler nur maximal 14 Tage aufbewahrt werden.
Die Arbeiten beginnen am 12.04.2010 und sollen Ende Mai abgeschlossen sein. Begonnen wird in Friedrichsburg und in Welsede.
Georg Joschko
(Geschäftsführer)
12.01.2010: Jahresrechnung 2009 kommt in den nächsten Tagen
In den nächsten Tagen erhalten die Wasser- und Abwasserkunden in Hessisch Oldendorf die Jahresabrechnung 2009 und die Festsetzung der Vorausleistung für das Jahr 2010.
Der Abwasserbetrieb empfiehlt den Kunden die Bescheide sorgfältig zu lesen und bei Unstimmigkeiten oder Fehlern mit der Steuerabteilung oder dem Abwasserbetrieb Kontakt aufnehmen.
Für Fragen und Erläuterungen stehen in der Steuerabteilung Sascha Tönsgöke, 05152/782157, und Helga Budde, 05152/782136 und im Abwasserbetrieb Angela Leupold, 05152/782177, und Susanne Hellmann, 05152/782131, zur Verfügung. Diese Angaben sind auch in der Jahresrechnung enthalten.
Für diejenigen Kunden, die noch nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, stehen auf der Homepage der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Einzugsermächtigungen bereit, die heruntergeladen werden können, natürlich können die Formulare auch telefonisch angefordert werden.
„Das Abbuchungsverfahren erleichtert uns die Arbeit erheblich“, ergänzt Sascha Tönsgöke, „dadurch sparen wir Zeit und damit auch Geld.“
Georg Joschko
(Betriebsleiter)
12.01.2010: Trinkwasserpreis und Abwassergebühr bleiben auch 2010 stabil
Trinkwasserpreis und Abwassergebühr bleiben auch 2010 stabil
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Hessisch Oldendorf GmbH und der Betriebsausschuss des Abwasserbetriebes hatten in ihren letzten Sitzungen im Jahr 2009 die Wirtschaftspläne für das Jahr 2010 beraten und beschlossen. Die wichtigste Aussage für die Hessisch Oldendorfer Kunden war, auch im nächsten Jahr bleiben Wasserpreis und Abwassergebühr stabil.
Prokuristin Susanne Hellmann und Geschäftsführer Georg Joschko hatten zuvor die Wirtschaftspläne erläutert und die wesentlichen Grundsätze der Zahlenwerke dargestellt. In beiden Betrieben gilt weiterhin strikt keine Neudarlehnsaufnahme sondern die Altschulden weiter abbauen, um so die Zinslast zu reduzieren.
Im Abwasserbetrieb konnten so die Zinsen seit dem Jahr 2000 von rd. 1 Mio. € auf jetzt rd. 690.000 € gesenkt werden. Bei den Stadtwerken mit der Wasserversorgung greift diese Strategie auch schon, obwohl der Abwasserbetrieb erst seit dem Jahr 2005 für die technische und kaufmännische Betriebsführung verantwortlich ist. Hier konnten die Zinsen bislang von rd. 230.000 € auf rd. 170.000 € reduziert werden.
Diese positiven Effekte können allerdings die negative Einwohnerentwicklung Hessisch Oldendorfs nicht auffangen.
„Die Rahmenbedingungen in denen wir uns bewegen sind nicht gerade erfreulich“, erläutert Stadtwerkechef Georg Joschko, „unsere Kunden sparen weiterhin beim Wasser und zudem verliert Hessisch Oldendorf weiterhin permanent Einwohner.“
Durch diese anhaltenden Einwohnerverluste, 2009 waren es wieder rd. 200, verschärft sich zunehmend die Ertragssituation. Sollte sich die Bevölkerungsentwicklung in naher Zukunft nicht stabilisieren, ist mit negativen Jahresergebnissen zu rechnen.
„Die möglichen Einsparpotenziale im Aufwand sind ausgeschöpft,“ so Joschko weiter, „eine weitere Reduzierung der Mittel im Unterhaltungsbereich ist vor dem Ansatz Funktionssicherheit und Bestandserhaltung nicht vertretbar.“
Große Hoffnung wird auf das Teppichwerk Dura-Besmer gesetzt, das trotz stark reduzierter Produktion immer noch der größte Abwassereinleiter ist. Das Unternehmen beabsichtigt Teile der Produktion von Fulda nach Hessisch Oldendorf zu verlagern. Mit einer Produktionssteigerung würde auch mehr Produktionsabwasser anfallen und könnte somit einen gewissen Teil der Einwohnerverluste auffangen.
Stellvertretender Betriebsausschussvorsitzender Helmut Klausing und Aufsichtsratsvorsitzender Bürgermeister Harald Krüger freuten sich aber dennoch darüber, dass bei all den Preiserhöhungen in den anderen Lebensbereichen, der Wasserpreis und die Abwassergebühr für ein weiteres Jahr stabil bleiben.
Georg Joschko
(Betriebsleiter)
7.12.2009: Umsatzsteuererstattung für Trinkwasserhausanschlüsse abgeschlossen
Die Stadtwerke Hessisch Oldendorf haben die Rückerstattung der Umsatzsteuer für Trinkwasserhausanschlüsse der Jahre August 2000 bis Dezember 2008 abgeschlossen. Mehr als 300 Kunden konnten sich über ein nicht erwartetes kleines Weihnachtsgeld freuen.
Hintergrund war eine Entscheidungen des Bundesfinanzhofes (BFH) in Verbindung mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem letzten Jahr, wonach das Legen von Wasserhausanschlüssen als Teilaspekt der Wasserlieferung gilt und somit dem ermäßigten Steuersatz von 7% unterliegt. Allen Kunden, abgesehen von Sonderfällen, denen der Wasserhausanschluss mit dem Steuersatz 19 % bzw. 16 % in Rechnung gestellt wurde, konnte nun der Differenzbetrag erstattet werden.
Für die Zukunft gilt für Trinkwasser und dessen Bereitstellung nur noch der ermäßigte Steuersatz von 7 %.
„Insgesamt wurden rund 400 Fälle geprüft, in ca. 330 Fällen konnte eine Umsatzsteuer-erstattung an private Kunden mit einem Volumen von ca. 47.000 Euro vorgenommen werden“, berichtet Susanne Hellmann, verantwortlich für die Finanzverwaltung der Stadtwerke.
Alle ermittelten Kunden wurden schriftlich über den Erstattungsanspruch informiert.
„Die Mehrzahl der Kunden zeigte sich über den vielfach unverhofften kleinen Geldregen und die unkomplizierte und zügige Bearbeitung der Vorgänge durch die Mitarbeiter der Stadtwerke positiv überrascht“, ergänzt Geschäftsführer Georg Joschko.
Natürlich besteht auch nach Abschluss der Arbeiten für Kunden, die bisher keine Nachricht erhalten haben und von einer Rückerstattung ausgehen, die Möglichkeit sich bei den Stadtwerken Hessisch Oldendorf GmbH zu informieren.
Als Ansprechpartnerin steht Susanne Hellmann unter der Rufnummer 05152/782-131 zur Verfügung.
Georg Joschko
17.11.2009: Wasserzähler werden abgelesen
Vom 23.11.2009 bis voraussichtlich 16.12.2009 erfolgt die Jahresablesung der Wasser- und Abwasserzähler in Hessisch Oldendorf. Abgelesen wird täglich zwischen 8.00 Uhr und ca. 19.00 Uhr und in vielen Fällen auch samstags zwischen ca. 9.00 Uhr und 16.00 Uhr.
Für alle Ableser gilt einheitlich, dass sie sich bei dem Kunden legitimieren können. Dazu gehören der Personalausweis und eine schriftliche Legitimation des Abwasserbetriebes der Stadt Hessisch Oldendorf. Georg Joschko, Betriebsleiter des Abwasserbetriebes: „Unsere Kunden können die Ableser unterstützen, indem sie dafür sorgen, dass die Wasserzähler frei erreichbar sind, das spart Zeit.“
Diejenigen Kunden, die nach mehrmaligem Besuch nicht angetroffen wurden, werden schriftlich oder telefonisch aufgefordert selbst abzulesen. Die Ablesedaten können dann wiederum schriftlich oder telefonisch in Verbindung mit der Zählernummer und dem Ablesedatum dem Abwasserbetrieb mitgeteilt werden.
Natürlich besteht auch die Möglichkeit über die Homepage der Stadtwerke Hessisch Oldendorf GmbH (www.stadtwerke-hessisch-oldendorf.de) die Zählerstände online durchzugeben.
Ansprechpartnerinnen sind Angela Leupold unter 05152/782177 und Susanne Hellmann unter 05152/782131. Susanne Hellmann erklärt:“ Um die Kunden kompetent beraten zu können, gibt es eine feste Zuordnung der Stadtteile. Ich bin Ansprechpartnerin für alle Kunden der Süntel- und Hohensteindörfer und Frau Leupold bearbeitet die übrigen.“Natürlich stehen die beiden Mitarbeiterinnen den Kunden nicht nur für die Ablesung zur Verfügung sondern für alle Fragen rund um das Thema Abwassergebühren und Wasserpreis.
Die Abrechnung des Wasserpreises und der Abwassergebühren für 2009 sowie die Festsetzung der Vorausleistungen für das Jahr 2010 erhalten die Kunden Ende Januar.
Georg Joschko
(Betriebsleiter)
04.08.2009: Stadtwerke wechseln Hauswasserzähler
In Kürze wird mit dem turnusgemäßen Wechsel der Hauswasserzähler im Bereich der Stadtwerke Hessisch Oldendorf und des Wasserbeschaffungsverbandes Süntelwald begonnen. Es werden grundsätzlich alle Zähler gewechselt mit dem Eichjahr 2003 und älter.
Die Wasserversorger sind entsprechend dem Eichgesetz grundsätzlich verpflichtet alle 6 Jahre die Hauswasserzähler zu wechseln. Zu den Wasserkunden der Stadtwerke gehören alle Stadtteile Hessisch Oldendorfs mit Ausnahme von Heßlingen und Wahrendahl. Diese beiden Südweserdörfer haben eine eigene Wasserversorgung und führen den Wasserzählertausch auch selbst durch.
Eine Besonderheit ist der Bereich des Wasserbeschaffungsverbandes Süntelwald. Die Stadtwerke liefern in den Sünteldörfern und in Fischbeck und Weibeck zwar auch das Wasser an die Endkunden, die Wasserförderung und Verteilung ist aber Aufgabe des Verbandes.
Verbandsvorsteher Norbert Beine erläutert: „ Die Stadtwerke wechseln auch bei uns die Zähler, weil sie die technische Betriebsführung für den Verband durchführen. Und zu diesen Betriebsführungsaufgaben gehört eben auch der Zählerwechsel.“
„In diesem Jahr werden aber nur wenige Zähler im Verbandsgebiet gewechselt,“ ergänzt Regina Reinhardt, die den Zählerwechsel bei den Stadtwerken organisiert, „der Hauptwechsel hat bereits letztes Jahr stattgefunden.“
Das heisst, für das Hessisch Oldendorfer Stadtgebiet sind es Weibeck, Fischbeck, Höfingen und Pötzen. Das Verbandsgebiet erstreckt sich aber auch auf die Hamelner Dörfer Unsen und Welliehausen und den Bad Münderaner Bereich Klein Süntel, Flegessen und Hasperde. Auch dort sind noch Einzelzähler zu tauschen.
Hauptwechselbezirke im Gebiet der Stadtwerke Hessisch Oldendorf sind in diesem Jahr die Kernstadt, Kleinenwieden und Zersen. Daneben sind noch vereinzelt Zähler in Friedrichshagen, Hemeringen, Krückeberg, Rumbeck und Welsede zu wechseln.
Es werden allerdings nur die Hauptzähler ausgetauscht, also diejenigen Zähler auf deren Grundlage die Wasserabrechnung mit den Kunden erfolgt, denn nur diese Zähler sind Eigentum der Stadtwerke. Daneben gibt es noch Zweitzähler, Wohnungszähler, Zähler an Regenwassernutzungsanlagen usw., die im Eigentum der Kunden stehen und von diesen selbst gewechselt werden.
„Wir wechseln auch vereinzelt die Zähler, deren Eichfrist noch nicht abgelaufen ist. Das ist wirtschaftlicher als in den nächsten Jahren immer wieder wegen einer Handvoll Zähler in die Dörfer zu müssen“, begründet der Geschäftsführer der Stadtwerke, Georg Joschko.
Die Kunden können den Zählerwechsel unterstützen, indem sie den Bereich der Zählerstandorte freiräumen, so dass ein einfaches Arbeiten möglich ist.
Der Zählerwechsel, der übrigens für die Kunden kostenlos ist, wird durch die Firma Enermess durchgeführt, deren Mitarbeiter sich bei den Kunden legitimieren können.
„Die Mitarbeiter, die den Zählerwechsel durchführen, erhalten von den Stadtwerken Hessisch Oldendorf eine Legitimation mit der sie sich in Verbindung mit dem Personalausweis ausweisen können,“ erläutert Georg Joschko.
Alle Kunden erhalten vor dem Zählertausch eine Infokarte der Fa. Enermess zur Vorbereitung der Wechseltermine. Weiterhin wird eine aus dem Festnetz kostenlose telefonische Hotline eingerichtet, über die eventuelle Terminwünsche direkt abgesprochen werden können.
Natürlich steht auch Regina Reinhardt als Ansprechpartnerin bei den Stadtwerken Hessisch Oldendorf unter 05152/782130 für Rückfragen, Terminabsprachen und Probleme zur Verfügung.
Wichtig für die Kunden ist beim Zählertausch die Kontrolle des Zählerstandes, denn diesen bestätigt er mit seiner Unterschrift auf dem Wechselblatt. Spätere Reklamationen sind nicht möglich, da die Altzähler nur maximal 14 Tage aufbewahrt werden.
Die Arbeiten beginnen am 24.08.2009 und sollen Ende September abgeschlossen sein. Begonnen wird in Welsede.
Georg Joschko
(Geschäftsführer)
14.08.2009:
Stadtwerke erstatten Umsatzsteuer
Erfreuliche Nachricht für alle Kunden der Stadtwerke Hessisch Oldendorf GmbH, die zwischen August 2000 und Dezember 2008 einen neuen Wasserleitungshausanschluss bekommen haben. Sollte der Rechnungsbetrag mit 16% bzw. 19% Mehrwertsteuer belegt sein, so wird die Differenz zu 7% erstattet.
Für die Zukunft gilt für Trinkwasser und dessen Bereitstellung nur noch der ermäßigte Steuersatz von 7 %. Damit reagiert das BMF mit Schreiben vom 07. April 2009 auf Entscheidungen des Bundesfinanzhofes (BFH) und des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) aus dem letzten Jahr, wonach das Legen von Wasserhausanschlüssen als Teilaspekt der Wasserlieferung gilt und somit dem ermäßigten Steuersatz unterliegt.
Die Stadtwerke Hessisch Oldendorf erstellen mit Beginn des Geschäftsjahres 2009 ihre Rechnungen bereits entsprechend diesen Festlegungen mit 7 % Mehrwertsteuer.
„In enger Abstimmung mit dem Finanzamt Hameln haben wir die Frage der Rückabwicklung der Rechnungslegung für die Vergangenheit erörtert,“ erläutert Georg Joschko, Geschäftsführer der Stadtwerke.
Private Kunden, die von den Stadtwerken Hessisch Oldendorf GmbH einen Wasserhausanschluss im Zeitraum August 2000 bis Dezember 2008 mit 16 % oder 19 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt bekommen und bezahlt haben, können mit einer Rückerstattung der Umsatzsteuer, der Differenz zum ermäßigten Steuersatz von 7 %, rechnen. Dies gilt aber nur für die Kunden, die direkt mit den Stadtwerken abgerechnet haben, dort wo Bauträger tätig waren gibt es keinen Erstattungsanspruch.
Derzeit werden alle Rechnungsempfänger des o. a. Zeitraumes ermittelt, die Einzelfälle geprüft und die Erstellung der Gutschriften vorbereitet. Ein Antrag ist grundsätzlich nicht erforderlich, allerdings werden persönliche Angaben wie Bankverbindung und evtl. neue Anschrift benötigt.
„Hierfür stehen spezielle Formulare zur Verfügung, die von der Homepage der Stadtwerke (www.stadtwerke-hessisch-oldendorf.de) heruntergeladen werden können,“ erklärt Susanne Hellmann, verantwortlich für die Finanzverwaltung der Stadtwerke, „ aber unsere Kunden können uns natürlich auch telefonisch oder persönlich kontaktieren.“
Formular Bankverbindung (PDF, 3,17 MB)
Kunden, die bereits im Vorfeld telefonisch oder schriftlich an die Stadtwerke herangetreten sind und eine entsprechende Zwischennachricht erhalten haben, brauchen sich nicht mehr zu melden.
Diese Regelung gilt natürlich auch für die Kunden im Gebiet des Wasserbeschaffungsverbandes Süntelwald, also in Fischbeck, Weibeck und den Sünteldörfern.
„Ansprechpartner für die Kunden der anderen Mitgliedsgemeinden des Verbandes aus Hameln mit Unsen und Welliehausen und aus Bad Münder mit Flegessen, Klein Süntel und Hasperde sind die jeweiligen Rathäuser,“ stellt Verbandsvorsteher Norbert Beine klar, „hier sind weder der Verband noch die Stadtwerke Hessisch Oldendorf zuständig.“
„Da es mehr als 500 Fälle sind, die neben dem normalen Geschäft abgewickelt werden müssen, kann sich die Auszahlung bis zum Ende dieses Jahres hineinziehen. Wir bitten deshalb um etwas Geduld. Um uns die Arbeit zu erleichtern, sollten unsere Kunden in dieser Zeit von Nachfragen absehen, wir werden automatisch den Kontakt herstellen, sobald die Prüfung der Anträge erfolgt ist.“ ergänzt Susanne Hellmann.
Für weitere Fragen und Abruf der Formulare steht Susanne Hellmann telefonisch unter der Nummer 05152/782-131 oder per E-Mail unter shellmann@stadt-hessisch-oldendorf.de zur Verfügung. Die Formulare können auch bei Regina Reinhardt unter 05152/782-130 angefordert werden.
Georg Joschko
(Geschäftsführer)
Antrag Erstattung Umsatzsteuerdifferenz (PDF, 3,16 MB) (grundsätzlich nicht erforderlich)
27.01.2009: Jahresrechnung 2008 kommt in den nächsten Tagen
In den nächsten Tagen erhalten die Wasser- und Abwasserkunden in Hessisch Oldendorf die Jahresabrechnung 2008. Da die Abrechnungssoftware gewechselt wurde, haben die entsprechenden Bescheide ein neues Layout, das übersichtlicher und verständlicher ist. Allerdings birgt ein Systemwechsel auch immer die Gefahr, dass Daten falsch oder unvollständig übernommen werden.
Unter dem Begriff „Neues Kommunales Rechnungswesen“ (NKR) läuft derzeit in vielen Städten Niedersachsens, auch in der Stadt Hessisch Oldendorf, die Umstellung des bisherigen kameralen Rechnungswesens auf eine neue, kaufmännisch orientierte, Finanzverwaltung, kurz Doppik genannt.
„Den Abwasserbetrieb der Stadt Hessisch Oldendorf und die Stadtwerke Hessisch Oldendorf GmbH betrifft dies auch,“ erläutert Georg Joschko, Werksleiter des Abwasserbetriebes, „da die Stadt im Auftrage der beiden Betriebe die Abrechnung durchführt.“
Verbunden mit der Einführung der neuen Abrechnungssoftware war es notwendig, die vorhandenen Kundenstammdaten aus dem alten Programm zu übernehmen. Dies sind nicht nur Name und Adresse, sondern auch Zählernummern, Kontoverbindungen, Verbräuche aus Vorjahren und vieles andere mehr. Dies führt erfahrungsgemäß trotz aller Sorgfalt zu Fehlern.
Daher empfiehlt Georg Joschko: “Die Kunden sollten die Bescheide sorgfältig lesen und bei Unstimmigkeiten oder Fehlern mit der Steuerabteilung oder dem Abwasserbetrieb Kontakt aufnehmen.“
Für Fragen und Erläuterungen stehen in der Steuerabteilung Sascha Tönsgöke, 05152/782157, und Helga Budde, 05152/782136 und im Abwasserbetrieb Angela Leupold, 05152/782177, und Susanne Hellmann, 05152/782131, zur Verfügung.
Die Bescheide selbst sind gegenüber dem Vorjahr in Form und Aufbau komplett neu gestaltet. Sie sind für die Kunden übersichtlicher und plausibler aufgebaut. In einem beigefügten Informationsblatt werden die wesentlichen Änderungen erläutert.
Für die Kunden von Bedeutung ist, dass die Abschläge jetzt wieder auf 11 Monate gleichmäßig verteilt werden, in den Vorjahren waren es 12, und dass nun ein häufiger Kundenwunsch erfüllt werden kann, auf den Kontoauszügen den Abbuchungsbetrag nach Abwasser, Wasser, Grundsteuer, etc. aufzuschlüsseln.
Für diejenigen Kunden, die noch nicht am Abbuchungsverfahren teilnehmen, stehen auf der Homepage der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Einzugsermächtigungen bereit, die heruntergeladen werden können, natürlich können die Formulare auch telefonisch angefordert werden.
„Das Abbuchungsverfahren erleichtert uns die Arbeit erheblich“, ergänzt Sascha Tönsgöke, „dadurch sparen wir Zeit und damit auch Geld.“
Sofern jetzt schon abgebucht wird, ist eine erneute Einzugsermächtigung nicht erforderlich.
Georg Joschko
(Werksleiter)
.Einzugsermächtigung (PDF)
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